über mexikanisch geplant & Impressum

„Hallo, hallo, schön, dass du da bist,“ sangen einst die Mütter in der Krabbelgruppe. Auch ich freue mich, dass du da bist – deinen Weg zu mexikanischgeplant gefunden hast.

Über die Entstehung von mexikanischgeplant

Ob es eigentlich geplant war, haben mich die deutschen Kollegen gefragt, als ich hochschwanger durchs Büro in Mexiko gewatschelt bin. Ich habe mir dann immer vorgestellt wie das wohl bei ihnen damals war. Hat da die Frau nachmittags auf dem Diensthandy angerufen und den Mann nach Hause gepfiffen, weil sie jetzt gerade ihren Eisprung hat, oder haben sie das wochenlang im voraus geplant, dass sich der Mann an dem Nachmittag freinehmen kann? Oder haben sie vielleicht bis in den Spätherbst gewartet, damit es ein Sommerkind wird? Oder wie darf ich mir dieses „geplant“ vorstellen?

Meine Antwort an die neugierigen Kollegen? „Klar, mexikanisch geplant.“ Ein Widerspruch in sich, denn (Achtung Klischee!) „Mexikaner planen nicht“. Andere Länder, andere Sitten. Übrigens hat mich kein Mexikaner während der neun Monate und auch nicht danach gefragt, ob das Kind geplant war. Ist ja auch totaler Schmarrn die Frage.

Übers planen, übers mexikanische, übers deutsche, übers kind haben, übers unterwegs sein

Darüber, über viele kulturelle Begegnungen mehr, über das unterwegs sein mit Baby und das nach Hause kommen, über das Eltern-sein in Deutschland und im Ausland und über die feministische Mutterschaft, schreibe ich in meinem Blog.

Und wer ist „ich“?

Josi. 25 Jahre alt. Weiblich. Ein Kind. Ein Freund. Viele Freunde. Bachelor of Arts. Linguistin und Feministin. Leben in Mexiko.

Ohne das Kind (liebevoll auch Haubi genannt, abgeleitet von Schlafhaube, liebevoll auch das Medi genannt, wegen der bayrischen Wurzeln und weil Schlafen definitiv nicht mehr ihre Lieblingsbeschäftigung ist) würde es mexikanischgeplant wahrscheinlich nicht geben, vielleicht in anderer Form.

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#mamablogger

 

Wo fra* und man mich sonst noch so im world wide web findet:

Edition F

umstandslos

Expatmamas

*fra hat eine sehr gute Freundin von mir erfunden. Es steht für „irgendjemand“ oder generalisierend für eine bestimmte Gruppe von Personen. Es wird geschlechtsneutral verwendet. Früher (besser) bekannt als man. Feminismus durch Sprachwandel!

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