10 Tipps, um kinderleicht nach Costa Rica zu reisen

Kann man mit Kleinkind nach Costa Rica reisen? Wir sagen: Auf jeden Fall! Costa Rica gehört zu den sichersten und vielfältigsten Ländern Lateinamerikas und eignet sich perfekt, um mit Kind bereist zu werden. Mit dem Blogartikel Mit Kind durch Costa Rica reisen: die Hot Spots kannst du dich für deine Reise inspirieren lassen. Alle weiteren nützlichen Informationen und alles, was du vor deiner Reise wissen solltest, findest du hier.

 

Der Entschluss ist gefasst und du möchtest mit Sack und Pack und Kind(ern) nach Costa Rica reisen? Oder du bist dir noch unschlüssig und möchtest dich erst noch ein bisschen weiter reinlesen? In beiden Fällen bist du hier genau richtig! Mit Kind durch Costa Rica zu reisen kann ein Abenteuer für Groß und Klein werden – ohne Trubel und unnötigen Gefahren.

1. Tipp: Costa Rica ist unfassbar teuer!

Verglichen mit anderen zentralamerikanischen Ländern ist Costa Rica ein sehr teures Reiseziel. Vor allem die Zahlungsbereitschaft US-Amerikanischer Touristen treiben die Preise in die Höhe. Wer trotzdem Kosten sparen möchte, der reist am besten in der Nebensaison (sprich in der Regenzeit zwischen Mai und Oktober), reserviert sich die günstigeren Unterkünfte weit im Voraus und kauft regionale Lebensmittel auf lokalen Märkten ein.

2. Tipp: Für Reisende ist der Dollar die Hauptwährung!

Zwar heißt es, dass der US-Dollar in Costa Rica nur akzeptiert wird, die nationale Währung jedoch der Colón ist, aber die Realität sieht anders aus: Egal ob im Restaurant, am Souvenirstand oder die fliegenden Händler, vor allem in den Touristenregionen sind alle Preise in Dollar ausgeschrieben. Am besten du bringst schon einige US-Dollar aus der Heimat mit, der Wechselkurs ist oft besser oder vielleicht hast du auch noch ein paar Scheine vom letzten USA-Urlaub übrig. Außerdem ist es sinnvoll, immer beide Währungen im Geldbeutel zu haben und den Wechselkurs im Hinterkopf zu behalten. Je nach Situation kannst du mit der einen Währung ein bisschen mehr sparen als mit der anderen.

3. Tipp: Das Leitungswasser kann man trinken!

Das Costa Rica teuer werden würde, damit haben wir gerechent, aber als wir die Preise für Wasserflaschen gesehen haben, waren wir geschockt! Erst nach einigen Tagen klärte uns ein Einheimischer auf: Das Leitungswasser in Costa Rica entstammt den regionalen Nationalparks und kann bedenkenlos getrunken werden! Um die Umwelt zu schonen und weniger Plastikmüll zu verbreiten, sind die Preise für Plastikwasserflaschen besonders teuer, aber dank der Alternative namens Leitungswasser kein Problem mehr 🙂

4. Tipp: Mit Kindern ist die Regenzeit die beste Reisezeit!

Nicht nur aus finanzieller Sicht, auch im Hinblick auf die Temperaturen ist das Reisen mit Kindern während der Regenzeit angenehmer. Da man mit Kindern sowieso früh in den Tag startet, können die Tagesausflüge in aller Frühe angetreten oder quasi der komplette Tag am Strand verbracht werden. Die Regenschauer am frühen Abend sorgen dann für ein bisschen Abkühlung, ohne dass die Temperaturen zu stark sinken.

5. Tipp: Direktflüge machen den Jet lag erträgicher!

Leider gibt es bis heute keine Direktflüge von Deutschland nach Costa Rica. Um den Jet lag trotzdem erträglicher zu machen, empfehle ich einen Direktflug mit Lufthansa nach Panama. Dort kannst du dich 1-2 Tage akklimatisieren, den Panama-Kanal besichtigen oder Panama City unsicher machen. Dann geht die Reise weiter nach San José. Alternativ gibt es Direktflüge von benachbarten Ländern, wie Paris oder Amsterdam.

6. Tipp: Einheimische beantworten die Frage „ob das mit dem Kind machbar ist…“ nicht wirklich europäisch!

Solltest du dir mal nicht sicher sein, ob eine Tour mit dem Kind machbar ist, dann frage am besten keinen Einheimischen. Die Costa Ricaner sind unglaublich kinderfreundlich und es gibt kaum einen Ort, an dem du keine Kinder siehst. Kurzum: hier sind die Kinder und Babys einfach überall dabei. Hast du also Bedenken (nach europäischem Standard), dann erkundige dich am besten im Internet oder hinterlasse hier ein Kommentar 😉

7. Tipp: Spare Gepäck!

In costa-ricanischen Supermärkten gibt es wirklich alles, was es auch in Deutschland zu kaufen gibt. Spare Gepäck, indem du Windeln, Babynahrung und Co. nur für die ersten Tage mit nimmst und kaufe dort ein.

8. Tipp: Sonnenschutz und Notfall-Medizin sollten im Gepäck aber nicht fehlen!

Zwar kannst du Sonnencremes auch in Costa Rica kaufen und Apotheken gibt es auch in jeder Stadt, aber an Sonnenschutz und Notfallmedizin solltest du nicht sparen.

9. Tipp: Besser nicht ohne meinen Mietwagen!

Zwar kannst du in Costa Rica auch mit den öffentlichen Reisebussen fahren, aber ein Urlaub mit Kindern ist individueller zu gestalten, wenn du dir einen Mietwagen nimmst. Gerne empfehle ich die ADAC Autovermietung. Mietest du zum Beispiel einen Sixt-Mietwagen über den ADAC, hast du immer eine Vollkaskoversicherung dabei und die Haftpflichtdeckungssumme ist in der Regel auf europäischem Standard.

Außerdem solltest du beachten, dass die Infrastruktur in Costa Rica zwar besser ist, als in vielen anderen Ländern des Kontinents, aber die Bergstraßen oft eng, kurvig und rutschig sind. Die Angaben auf google maps entsprechen nicht immer der Realität. Kippt mal ein LKW um, kann es schnell passieren, dass die Straßen für mehrere Stunden gesperrt sind und sich eine Autoschlange bis nach San José zurück bildet.

10. Tipp: Passe dich den geographische Bedingungen an!

Informiere dich vor deiner Reise über Erdbeben- und Vulkanaktivitäten, denn immer wieder sind die Gegenden rund um die aktiven Vulkane gesperrt und können nicht besichtigt werden. So kannst du deine Reiseroute frühzeitig anpassen und stehst nicht vor verschlossenen Türen.

 

Und dann heißt es eigentlich nur noch: Rucksack packen und auf nach Costa Rica!

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