Mit Kind durch Costa Rica reisen: die Hot Spots

In ganz Lateinamerika sind Kinder gern gesehen und so macht Reisen mit Kindern durch Costa Rica richtig Spaß. Unsere Highlights und was es zu beachten gibt erfährst du hier. Unsere vierte große Rucksackreise mit Kind: Hot Spots in Costa Rica.

Panama, Nicaragua, Ecuador und jetzt auch noch Costa Rica. Das Reisefieber hat uns erneut gepackt und wir sind die letzte große Rucksacktour für dieses Jahr angetreten. Wir verraten dir in Teil 1 unsere Hot Spots und im zweiten Teil einige wichtige Dinge, die du unbedingt wissen solltest, wenn du mit Kind durch Costa Rica reist. Aber allem vorweg: Die Reise durch das Land der Tukane und Faultiere lohnt sich für Groß und Klein!

Jeder Rucksackreisende weiß, dass eine Tour nicht erst mit der Fahrt zum Flughafen beginnt. Und auch wer gerne spontan unterwegs ist, träumt schon wochenlang vor Reiseantritt von dem Abenteuer und malt sich eine ungefähre Route aus. Wir haben uns für 10 Tage eine entspannte Reiseroute überlegt, die für Pazifikfreude ein echtes Highlight ist.

Bist du lieber der Karibik-Mensch? Auch kein Problem, schau einfach mal hier für Mexiko, hier für Panama oder hier für Costa Rica vorbei.

Unsere Reiseroute

Unsere Route führt uns vom Flughafen in San José Richtung Poás, weiter zum Wasserfall Fortuna und über den Lago Arenal an die Pazifikküste.

Schon während der Urlaubsplanung war uns bewusst, dass eine Reise nach Costa Rica im August feucht werden könnte. Die Regenzeit kennen wir aus Mexiko und stören uns nicht daran. Aber leider führt das schlechte Wetter, das uns bei Ankunft in San José erwartet, mit sich, dass wir unser erstes Ziel nicht wirklich ansteuern können. Der Vulkan Poás liegt hinter einer Nebelschwade und bis heute lebt der Poás nur in unseren Gedanken. Wir trösten uns mit dem Gedanken, dass wir in Puebla seit zwei Jahren den aktiven Vulkan Popocatepetl als Nachbarn haben, darüber hinweg.

Aber natürlich ist der Poas auch nicht der einzige Vulkan in Costa Rica.

Hier kommen sie: die Highlights in Costa Rica (Spoiler vorweg: ein anderer Vulkan ist auch dabei).

Hot Spot #1: Paradise Hot Springs

Schon beim ersten Hot Spot geht es heiß her: die Gegend rund um den Vulkan Arenal ist übersäht mit natürlichen Thermalbädern, den sogenannten aguas termales. Sie liegen alle am Fuße des Vulkans Arenal und bei guter Wetterlage kann man die Aussicht bestaunen.

Die Poollandschaft im Paradise Hot Springs Resort bietet mehrere Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen an – da ist für Groß und Klein was dabei! Im Gegensatz zu anderen Anlagen in der Umgebung ist das Paradise Hot Springs sehr sauber und nicht so überfüllt wie die günstigeren Varianten. Als erste Gäste hatten wir den ganzen Vormittag für uns, bis sich gegen Mittag die ersten anderen Urlauber aus den Betten gequälte hatten (Punkt für Reisen mit Kind, auch wenn ich manchmal nichts gegen ein bisschen ausschlafen gehabt hätte).

 

Hot Spot #2: Der El Arenal National Park

Deutlich weniger überlaufen als der Nationalpark in La Fortuna, ist der El Arenal National Park ruhiger und weniger touristisch. Trotzdem reichen schon wenigen Touristen aus, um die streckhaften Tiere zu verscheuchen. Ohne das geschulte Auge eines guías bekommt man kaum ein Tier zu Gesicht. Das ist aber in diesem Naturpark weniger schlimm. Die Wanderung durch den Park dauert mindestens eine Stunde (die längere Route sogar über drei Stunden). Dank der vielen Bäume und Pflanzen läuft man größtenteils im Schutz der Pflanzen und ist nicht den direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt – nichtsdestotrotz ist Sonnenschutz Pflicht.

 

Hot Spot #3: La Alma del Pacifico

Zwischen den beiden touristischen Städtchen Jaco und Manuel Antonio liegt das Fischerdorf Esterillos, das mehr an eine willkürlich erscheinende Ansammlung von Häuschen erinnert, als an ein Dorf. Hier liegt, inmitten der rauen Pazifikküste und ihrer verwachsenen Landschaft, die kleine Boutique-Hotelanlage Alma del Pacifico.

Ein Aufenthalt ist zwar nichts für low budget traveller, aber mit Kind muss man sich einfach ab und an mal was gönnen 😉 Gerade für Kinder ist das Hotel perfekt, denn der breite Strand eignet sich zum Sandburgen bauen und Muscheln sammeln, während die Faulenzer unter den Reisenden, im Schatten der Palmen, in der Hängematte baumeln können.

Kleiner Tipp: wer keine drei Tage nur im Hotel liegen mag, kann auch mal zum Essen im benachbarten Hotel Pelicano vorbei schauen.

 

Hot Spot #4: Der Nationalpark Manuel Antonio

Wer schon immer mal Affen in Windeseile an sich vorbeiflitzen sehen und versteckte Faultiere in den Blättern der Urwaldbäume suchen wollte, der ist im Manuel Antonio Nationalpark genau richtig.

Damit sich der Eintritt auch wirklich lohnt, empfehle ich einen ortskundigen Tierführer zu buchen. Den Preis solltest du aber jeden Fall so gut es geht verhandeln. Am besten du schließt dich einer kleinen Gruppe an, dann könnt ihr euch die Kosten teilen. Mehr als 30 Dollar pro Person (zusätzlich zum Eintritt) darf der Führer auf keinen Fall kosten (Stand: August 2017).

 

Bist du auch schon in Costa Rica gewesen? Erzähle uns von deinen Highlights 🙂

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