Reblogged: „Meine Mutter war eine starke Frau“

Quelle: „Meine Mutter war eine starke Frau“

Die Macht der Sprache: belächelt, unterschätzt oder schlichtweg nicht beachtet.

Als ich auf diesen Artikel im umstandslos-Magazin gestoßen bin, merkte ich, dass der Macht der Sprache nach wie vor zu wenig Beachtung geschenkt wird. Gesellschaftliche
stereotype Muster spiegeln sich in sprachlichen Realisierungen wider und konstruieren dadurch ein Rollenbild der Frau. Das darf nicht ignoriert werden!

Hier wird die Stereotypisierung der Mutter kritisiert. Sie ist stark. Stark trotz alleinerziehend. Stark trotz der schweren Zeiten. Am besten finde ich aber Ryan: „Jegliche Fähigkeiten, Frauen zu verstehen, verdanke ich meiner Mutter und meiner großen Schwester.“ Frauen denken also anders als Männer. Danke, dass du das noch mal klargestellt hast. Da Männer stereotypisch als unabhängig, dominant, selbstbewusst und stark charakterisiert werden und Frauen als emotional und hilfsbereit, scheint es regelrecht revolutionär, wenn wir unsere Mütter, „die starken Mütter“ nennen.

Eine Mutter darf stark sein

Nicht falsch verstehen, eine Mutter darf stark sein. Wenn unsere Mütter für uns starke Persönlichkeiten sind, dann darf das jeder laut in die Welt schreien. Und sollte das hier mal meine Mutter lesen, dann auch an sie: Du bist spitze und stark, Mama 😉 Aber dabei muss uns auch klar sein, dass wir ein Rollenbild der „idealen Mutterfigur“ kreieren.

Eine Mutter darf auch schwach sein.